Rezensionen

Forever again: Für alle Augenblicke wir – Lauren James

384 Seiten | Loewe Verlag  | Band 1 | Hardcover: 18.95€ | E-Book: 14,99€ | Amazon
 
Beschreibung:
 
Auf einer Burg in Schottland verliebt sich Kate in Matthew, an Bord eines Segelschiffes sieht sie ihn wieder und schließlich begegnen sich die beiden an der Universität von Nottingham. Allerdings liegen zwischen diesen drei Ereignissen fast 300 Jahre …
<span “>Immer wieder kreuzen sich die Wege von Katherine und Matthew, jedes Mal verlieben sie sich unsterblich und jedes Mal bringt der Lauf der Weltgeschichte sie auf tragische Weise auseinander. Doch wie oft kannst du die Liebe deines Lebens verlieren?

 

Nottingham, 2019: „Das nächste Mal ziehen wir irgendwohin, wo es warm ist“, seufzt Matt und küsst Kate leidenschaftlich.

 

Carlisle 1745, während des Jakobiteraufstands: Matthew legt seine Hände um Lady Katherines Taille, um ihr auf den Kutschbock zu helfen. Einen langen Moment blicken sie sich in die Augen.

 

Southampton, 1854: Als Junge verkleidet tritt Katy in den Dienst von Kriegsjournalist Matthew Galloway. Hoffentlich merkt er nicht, dass sie eine Frau ist.

 

Nottingham, 2039: Beim Googeln entdeckt die Biologiestudentin Kate ein Foto ihres Laborpartners Matt. Doch das Foto ist bereits zwanzig Jahre alt. Wie kann das möglich sein?

 

Meine Meinung:
 
„>>Kate<<, sagte Matt und rieb ihre Schulter.
 >> Wie viel Uhr ist es?<<, murmelte sie. >>Die Versammlung fängt erst um neun an.<<
>>Welche Versammlung?<<
>>Die der Suffragetten, Matthew<<.“ Seite 157
 
Weniger wäre mehr, das war mein erster Eindruck dieser Geschichte. Danach kam nervig. Die Geschichte ist eine sehr gute Idee, nur ist zu viel in einem Buch drinnen. Es wirkt alles sehr über den Haufen geschmissen und dadurch kommt man nicht wirklich in die Story hinein. Ich hätte es viel besser gefunden, wenn man sich mehr Zeit dafür genommen hätte, denn so habe ich nicht das Gefühl, als hätte die Autorin das gemacht.
Aber erst einmal zum Anfang.
Die Geschichte beginnt eigentlich recht gut. Kleines Manko: sobald man das Gefühl hat, sich in der Story zurechtzufinden, wird man mit sehr vielen Rückblicken in verschiedenen Zeiten bombardiert. An sich keine schlechte Sache, nur passiert das ziemlich oft, sobald es interessant wird. Die Rückblicke in die verschiedenen Leben und dadurch Zeiten fand ich nicht schlecht. Alle waren echt interessant und haben mir das lesen echt versüßt. Leider aber kamen diese zu abrupt und haben einen somit aus dem Lesefluss hinausgeschmissen. Auch war es am Anfang zusammenhanglos, was traurig war. Man bekommt nicht die Zeit, die Hauptcharaktere wirklich kennenzulernen oder sich in der Geschichte zurecht zu finden.
Dieses Buch hätte man gut in zwei aufteilen können! 
 
Je weiter man liest, desto mehr hört dieses Abrupte auf und so hat es doch meine Meinung Richtung Ende ändern können.
Trotzdem fand ich die ganze Geschichte einfach zu schnell. Besser hätte ich es gefunden, wenn man mit der Hauptperson Stück für Stück mit ihr zusammen, ihre Vergangenheit erkundet hätte. Auch diese schnelle Akzeptanz, dass sie mehrere Leben hatte, verstand ich nicht. Ich wäre total verstört und hätte alles infrage gestellt.
Nun aber zum Schreibstil. Dieser war flüssig und konnte mich ab und zu auch mal packen. Leider aber schrieb sie einfach zu schnell und hätte sich vielleicht auf ein paar Details mehr konzentrieren können. Auch verstand man einige Handlungen der Hauptpersonen nicht ganz, weil es einfach zu abrupt kam oder die Handlungen hatten nicht an tiefe, wie sie es eigentlich verdient hätten.
Die Umgebung hat sie gut beschrieben, sodass man sich etwas davon gut vorstellen konnte. Mit mehr Mühe und Details hatte sie sich der Vergangenheit gewidmet, was ich nicht schlecht fand. Auch wirkte die Recherche sehr gut, und nicht komplett aus der Nase hinaus gezogen.
Mit den Charakteren hatte ich so weit ganz gut gefunden. Matthew und Kathrine aus dem Jahr 2019 fand ich so unglaublich goldig und witzig. Die Idee, ihre Tagebuch bzw. Zettel und E-Mail Krieg (ja, richtig gelesen), zwischen den Kapiteln zu bringen, fand ich so toll. Ich hab gerne ihre Unterhaltungen gelesen, denn von denen zwei hat man am wenigsten lesen können. Trotz ihrer Präsenz, die sich fast über das ganze Buch hingezogen haben und das Jahr 2019 im Jahre 2039 eine sehr große Rolle gespielt hat.
„ >>Du bist kein Gänse-Ei<<, murmelte er im Traum.
>>Danke , da bin ich aber beruhigt<, frotzelte sie.<<“ Seite 182
 
Fazit:
Alles in allem hat mich die Story etwas enttäuscht und war nicht das, was ich erwartet habe. Trotzdem werde ich wahrscheinlich dem zweiten Band eine Chance geben. An manchen stellen hat es mich schmunzeln lassen und daher hat am Ende doch meine Meinung ändern können.
Bewertung:
Gut gemeinte 2 von 5 Sternen.

 

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