Rezensionen

The Promise: Der goldene Hof – Richelle Mead

Verlag: one | 592 Seiten | Band: 1 | Hardcover: 18,00€ | e-book: 13,99€ | Amazon

 


Beschreibung


Ein Versprechen, das dein Leben verändern wird.
Der Goldene Hof verspricht auserwählten Mädchen ein völlig neues Leben. Nicht nur, dass sie lernen, sich in vornehmen Kreisen zu bewegen, sie werden auch auf eine glamouröse Zukunft im aufstrebenden Nachbarland Adoria vorbereitet.
Die junge Adelige Elizabeth scheint bereits ein solches Leben zu führen. Doch nach dem Tod ihrer Eltern fühlt sie sich wie in einem Gefängnis, aus dem sie nur noch fliehen will. Als Elizabeth dann den charmanten Cedric Thorn vom Goldenen Hof kennenlernt, weckt er einen waghalsigen Plan in ihr: Sie muss es irgendwie nach Adoria schaffen. Und kurze Zeit später tritt sie unter falschem Namen die Ausbildung am Goldenen Hof an …

-Amazon

 


Meine Meinung


Hellblauer Hintergrund funkeln in der Luft, ein sandig gelber Schriftzug und eine blonde Frau, die den Rücken zur Kamera gewandt hat. Ich finde das Cover einfach hinreisend und die Frisur von der Frau einfach großartig (und ich will auch so eine Brosche)! Es hat etwas Magisches und auch Geheimnisvolles an sich: Perfekt zum Buch!

Elisabeth Witmore, Gräfin von Rothford, hat vieles was sich andere wünschen würden. Sie lebt in einem Palast, gehört zum Hochadel an und ist nur so von Luxus umgeben. Doch was viele nicht sehen ist, dass sie einem goldenen Käfig eingesperrt ist. Wild entschlossen nicht ihren Cousin heiraten zu müssen, nimmt sie die Identität einer ihrer Zofen an und lebt ein Leben, dass so anders ist als das, dass sie gewohnt ist.

Die Kurzbeschreibung hat mich sehr an Selection und Bücher in dieser Richtung erinnert und so war ich zwar neugierig aber auch skeptisch. Wie würde es wohl sein?

Ich bin froh, dass ich mich nicht von den durchwachsenen Rezensionen beeinflussen lassen habe, denn sonst hätte ich nicht die Chance ergriffen, dieses tolle Buch zu lesen!

Als das Buch ankam, war ich erst einmal baff: was für ein dicker Wälzer! Doch so dick, wie es ist, ist es gar nicht.
Die Geschichte beginnt mit Elisabeths altem Leben und so hat man einen sehr guten Einblick, was sie den alles so macht und was für Probleme sie sich stellt. Auch finde ich gut, dass man Elisabeth gleich von Anbeginn kennenlernt und, da man aus ihrer Sicht liest, auch ihre Gedanken teilt. Sie hab ich wirklich sympathisch gefunden, weil sie eine Person ist, die handelt, ohne groß zu hinterfragen. Sie trotzt nicht vor falschen Versprechen und sie hat tiefe. Das merkt man schon von Anfang an!

Zurück zur Story. Diese ging relativ flott voran, aber man hatte keinerlei Schwierigkeiten dieser zu folgen. Ich hab das Tempo sehr genossen, denn es war nicht zu schnell und nicht zu langsam. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und schreibt nicht groß um den Brei herum. Generell habe ich nichts an der Story wenig auszusetzen. Sie hatte Spannung aber auch ruhige Abschnitte. Mal war sie süß, mal traurig. Die Idee ist auch nicht schlecht gewesen und hat meinen Geschmack genau getroffen!
An manchen Stellen hätte ich mir zwar eine Vertiefung in die Handlung gewünscht, aber bei fast 600 Seiten, hat man halt ein paar Abstriche gemacht.

Generell muss ich sagen, dass es mir gar nicht wie so viele Seiten vorkam! Ich wünschte, es wäre sogar länger gewesen, den das Ende hat mir noch zu viele Fragen offen gelassen und war mir etwas zu sprunghaft.
Man hat während des Lesens gemerkt, dass es Zeitsprünge gab. Diese waren an manchen Stellen echt passend, an manchen wiederum hätte man diese hinauszögern können. Kurz um: es hätte ruhig mehr sein können.

Der Schreibstil der Autorin war flüssig und man hat gemerkt, dass sie sich mit der Geschichte auseinandergesetzt hat. Ich hab selten ein Buch gelesen, das so gut strukturiert war und das keine Wiederholungen hatte! Das hat schon einiges zu sagen. Normalerweise vermischen sich etwas die Dinge, vor allem bei so vielen Seiten, aber hier hat man groß keine Rückblicke gebraucht, denn man ist auch so gut immer mit der Geschichte mitgekommen und bei fast 600 Seiten lernt man so einiges kennen. Auch mit dem Informationsfluss hatte ich keine Probleme und konnte mit Leichtigkeit der Handlung folgen.

Was ich auch bemerkenswert fand, war, dass es keinerlei Sinnfehler gab! Normalerweise hat man einen kleinen Widerspruch irgendwie immer mit drinnen. Hier habe ich es entweder überlesen oder es gab wirklich keinen. Um so etwas hin zu bekommen, muss man sich echt Gedanken gemacht haben und das kann man nicht von den meisten Büchern behaupten.

Alle Charaktere wirkten lebendig, selbst die, die man nur kurz kennenlernen konnte. Da man aus der Sicht von Elisabeth liest, fühlt man sich natürlich sehr zu den Personen verbunden, zu denen sie sich hingezogen fühlt. Bisher habe ich keines der Hauptpersonen wirklich unsympathisch gefunden, außer denen, die unsympathisch sein sollten.
Ich fand neben Elisabeth auch Tamsin und Mira sehr interessante Charaktere und bin froh, in Band 2 und 3 aus ihrer Sicht zu lesen, denn soweit ich es mitbekommen habe, ist diese Geschichte eine Trilogie.

 


Fazit


Ein wirklich gutes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe. Es hat mich mit sich gerissen und an sich gefesselt. Die Autorin schafft es sehr gut, jede einzelne Seite interessant zu gestalten und durch den leichten Schreibstil und die gute Struktur der Geschichte, fallen es einem gar nicht auf, das es fasst 600 Seiten sind. Die Seiten fliegen wirklich nur dahin und schon bald merkt man, dass man plötzlich am Ende ist.
Ich freu mich schon Band 2 und 3 zu lesen und vor allem bin ich gespannt, wie sie diese gestalten wird!

 


Bewertung


 4 von 5 Sternen

19 Comments

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