Filmkritik

Netflix Original – A Christmas Prince

Sobald man das Wörtchen Netflix Original hört, geht man an einen Film/ Serie mit einer bestimmten Erwartung heran. So auch bei dem erst kürzlich erschienen weihnachtlichen Film a Christmas Prince.
Bei dem Titel erwartet man jetzt nicht unbedingt einen spannenden Aktionfilm. Viel mehr einen kitschigen Film. Ja, auch ich schaue ab und zu sehr gerne kitschige Filme. Am liebsten eigentlich genau solche Filme. Da es perfekt zur Weihnachtszeit passt, dachte ich also, warum nicht? 
 
In diesem Film spielt die Schauspielerin Rose McIver eine junge aufstrebende Journalistin, die die Chance bekommt, sich zu behaupten. Sie soll einen Artikel über einen Prinzen schreiben und sieht darin ihre Möglichkeit endlich das zu tun, was sie schon immer geträumt hatte: einen eigenen Artikel schreiben und endlich eine richtige Journalistin sein! So geht sie in ein unbekanntes Land und lernt einen jungen Prinzen kennen. Langsam beginnt sie auch, an seinem Ruf zu zweifeln. Hat er wirklich nur Party, Frauen und seinen Spaß im Kopf oder versteckt sich doch etwas anderes hinter seiner Fassade? 
 
Wie man schon lesen kann, weiß man schon gleich, wie es ausgehen wird. Viel Überraschungen gibt es daher hier auch nicht. Ich finde, dass es sehr nach einer Cinderella Story klingt, was genau mein Geschmack ist. Ich hab wirklich mit Kitsch gerechnet und habe noch mehr davon sogar bekommen. Leider aber wirkte es sehr schnell vor gespult und auch teils gezwungen. Man hat hier versucht so viele Klischees wie möglich hinein zu packen, und dadurch es so kitschig zu machen wie möglich. Leider aber wirkte es eher so, als ob man eine Liste abarbeiten würde. Weniger wäre hier viel mehr gewesen und hätte auch eine bestimmte Stimmung auch beibehalten.
Der Anfang aber war gar nicht mal so schlecht. 
 
Von der Besetzung her kannte ich bisher nur Rose McIver, die Amber spielt. Sie kenne ich vor allem aus der Serie iZombie (kann ich jeden nur empfehlen!), und so kam ich einfach nicht umhin, sie andauernd als Zombie zu sehen. Das lag aber wahrscheinlich auch daran, dass ihre Darstellung von Liv (ihre Rolle in der Serie iZombie), einfach mehr tiefe hatte als die Amber. Um ehrlich zu sein, dachte ich das die Charaktere mehr tiefe hätten, aber wurde da etwas enttäuscht. Durch das schnelle Abhacken der Liste ging es nicht, die Charaktere glaubwürdig zu spielen. 
Die Schauspieler waren hier aber alle sehr gut und haben ihr Bestes gegeben. Ein paar bekannte Gesichter gab es im Hintergrund dann auch (von anderen Netflix Serien).
 
 

Fazit:


 

 
Alles in allem ist es eine nette Geschichte mit Kitsch und noch mehr Kitsch. Leider verliert es nach und nach seinen Reiz, da es irgendwann nur noch so wirkt, als ob man eine Liste abhackt. So nach dem Motto: Wer mehr Kitsch rein bekommt, hat gewonnen.
Die Story hätte gut werden können, aber leider hat es den Absprung zu einer wunderschönen Cinderella Story nicht geschafft.


 

2 von 5

 

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